Bürogebäude, Kappeln/Schlei
Die Umnutzung dieses denkmalgeschützten Getreidespeichers zu unserem eigenen Bürostandort war von dem Wunsch geprägt, die historische Bausubstanz in ihrer ursprünglichen Kraft zu erhalten. Um den rohen, authentischen Charakter der Räume zu wahren, haben wir uns bei der Sanierung bewusst für minimalinvasive Installationen entschieden. Die notwendige moderne Haustechnik tritt visuell stark in den Hintergrund und ordnet sich der Architektur unter.
Ein zentraler Baustein dieses behutsamen Konzepts ist die Integration einer Wandtemperierung nach dem Prinzip von Großeschmidt. Diese bauphysikalisch bewährte und denkmalgerechte Methode schützt das historische Mauerwerk und sorgt durch sanfte Strahlungswärme für ein angenehmes Arbeitsklima. Vor allem aber ermöglichte sie es uns, die massiven Räume des Speichers frei von sichtbaren Heizkörpern in ihrer puren architektonischen Wirkung zu belassen.





